Das Raucherbein

30.10.2018

Zur Abschreckung sind bereits seit einiger Zeit auf den Zigarettenpackungen Schockbilder angebracht, unter anderem eine Abbildung von einem absterbenden Bein, im Volksmund auch als Raucherbein bezeichnet. Doch wobei handelt es sich bei dieser Krankheit eigentlich genau und wodurch wird sie verursacht?
 

Wie entsteht ein Raucherbein?
Der medizinische Begriff lautet periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und meint damit nicht nur das Bein und den Raucher, sondern alle Verengungen von Arterien. Bei einer pAVK bilden sich in den Arterien Engstellen, sogenannte Stenosen, die den Blutstrom in das Gewebe erschweren können, im schlimmsten Fall wird dieser sogar komplett unterbunden. Die Stoffe, welche in einer Zigarette enthalten sind, verursachen und begünstigen eine periphere arterielle Verschlusskrankheit. Der Teer lagert sich z.B. an den Gefäßwänden ab, Nikotin verengt die Gefäße und hat einen negativen Einfluss auf den Fettstoffwechsel.

Warum wird die Krankheit auch als Raucherbein bezeichnet?
Der Ausdruck Raucherbein hat sich entwickelt, da sich die Auswirkungen besonders häufig zuerst im Bein zeigen und das Rauchen den Hauptrisikofaktor für die Entwicklung einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit darstellt. Raucher sind somit besonders häufig betroffen.

Es ist noch nicht zu spät …
Wenn man Entwicklungen nicht früh genug erkennt und zu einem Arzt geht, kann dies beachtliche gesundheitliche Folgen haben. Mit verschiedenen Behandlungsmethoden wird gegen die Gefäßverengung vorgegangen – dafür muss man jedoch erst einschätzen in welchem Stadium man sich befindet.

   Stadium    Schmerzen  Engstelle    Sichtliche Änderung
  1  Nein  Ja  Nein
   2a  Ja, nach mehr als 200 Meter gehen.  Ja  Nein
   2b  Ja, nach weniger als 200 Meter gehen schon.  Ja  Nein
   3  Ja, auch bei Ruhe.  Ja  Nein
   4  Ja, auch bei Ruhe.  Ja Geschwüre und Entzündungen, Gewebe stirbt langsam ab.

Für die Stadien eins und zwei gibt es noch relativ einfache Behandlungsmöglichkeiten, z.B.  Bewegungstraining, regelmäßiges Spazierengehen kann sich schon positiv auswirken. Hier ist es vor allem wichtig, dass die Risikofaktoren wie ungesundes Essen, Rauchen etc. eliminiert werden.
Im dritten und vierten Stadium wird die Verengung dann schon durch einen kleinen Eingriff entfernt oder sogar ein By-Pass gelegt, damit die Blutversorgung um die Engstelle einen Weg findet. In seltenen Fällen ist zu diesem Zeitpunkt bereits Gewebe abgestorben, eine Amputation ist somit unumgänglich.
Die gute Nachricht zum Schluss: Du kannst selbst sehr großen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit nehmen indem du deinen Lebensstil anpasst. Der Rauchstopp ist der effektivste und wichtigste Schritt in diesem Prozess.

Das Raucherbein

 
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